heiß

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heiß [hai̮s] <Adj.>:
1. sehr warm /Ggs. kalt/: heiße Würstchen; heiße Kohlen; ein heißer Sommer; der Kaffee, die Suppe ist noch heiß; heiß duschen.
2. sehr heftig, leidenschaftlich (in Bezug auf Gefühlsäußerungen):
ein heißer Kampf; sich heiß nach jmdm. sehnen; heiße Rhythmen.
Syn.: hitzig.
3. gefährlich, mit Konflikten verbunden:
ein heißes Thema, eine heiße Forderung.
Syn.: brenzlig (ugs.), brisant (bildungssprachl.), gefährlich, heikel.
4. (emotional) (in seiner Art, durch seine Art) mitreißende Begeisterung, Bewunderung hervorrufend:
ein heißer Typ; ein heißes Buch; heiße Songs; heiße Musik; das Auto finde ich heiß.
Syn.: fantastisch, geil (salopp, bes. Jugendspr.), großartig, stark (ugs.), toll (ugs.).

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heiß 〈Adj.; -er, am -es|ten〉
I 〈attr., präd.〉
1. sehr warm
2. 〈fig.〉
2.1 heftig, anstrengend (Kampf)
2.2 leidenschaftlich, erregbar (Temperament)
2.3 inbrünstig, innig (Wunsch, Liebe)
3. 〈fig.; umg.〉
3.2 brisant, gefährlich (Gegend, Thema)
4. 〈fig.; Jugendspr.〉 toll, großartig
5. 〈fig.; umg.; von Tieren〉 paarungswillig, sexuell erregt
6. 〈Phys.〉 stark radioaktiv
● ein \heißes Bad nehmen; im \heißen Bemühen, Gebet, Wunsch vereint; \heißes Blut haben 〈fig.〉 sehr leidenschaftlich sein; der Boden, das Pflaster wurde ihm zu \heiß unter den Füßen 〈fig.〉 die Lage wurde zu gefährlich für ihn; Vorsicht, das Bügeleisen, der Ofen, der Topf ist \heiß; \heiße Chemie Teilgebiet der Chemie, das sich mit der Erforschung radioaktiver Isotope befasst; \heißen Dank! 〈fig.; umg.〉 vielen Dank; \heißer Draht Telefonleitung zw. den Regierungen zweier Staaten zur raschen Verständigung in Krisenzeiten; \heißes Geld international vagabundierendes Geld (z. B. auf anonymen Konten), das jeweils in das Land mit der höchsten Währungsstabilität transferiert wird; Sy Hot Money; der Besteuerung entzogene Einkünfte; du hast ganz \heiße Hände, eine \heiße Stirn; mit \heißem Herzen etwas verfolgen 〈fig.〉 mit leidenschaftl. Anteilnahme; ein \heißer Juli, Tag, Wind; X gilt als \heißer Kandidat für den diesjährigen Oscar®; in \heißer Liebe entbrannt 〈poet.〉; \heiße Luft, Sonne; \heiße Musik 〈fig.; Jugendspr.〉; dieser Ort ist ein \heißes Pflaster 〈fig.; umg.〉 ein gefährlicher Ort, der viel Kriminalität aufweist; der Kurort hat mehrere \heiße Quellen; die Polizei ist auf einer \heißen Spur 〈fig.; umg.〉; \heißes Teilchen 〈Phys.〉 Staubpartikel mit besonders hoher Radioaktivität; \heiße Tränen vergießen; \heiße Ware 〈fig.; umg.〉 Diebesgut, geschmuggelte Ware; \heißes Wasser für Kaffee, Tee bereiten; \heiße Zelle abgeschlossener Bereich zur Bearbeitung hochradioaktiver Stoffe; \heiße Zone Klimazone beiderseits des Äquators innerhalb der beiden Wendekreise ● dich haben sie wohl zu \heiß gebadet? 〈umg.〉 du bist wohl verrückt?; etwas \heiß ersehnen, herbeiwünschen; hergehen: es ging \heiß her 〈fig.〉; die Achse am Wagen, der Motor ist, hat sich \heiß gelaufen ist durch lange Bewegung, Reibung heiß geworden; es lief mir \heiß und kalt über den Rücken, den Rücken hinunter, als ... mir schauderte; sich \heiß nach etwas sehnen; sein: ich bin, mir ist \heiß; es ist sehr \heiß heute; es überläuft mich \heiß und kalt, wenn ... mir schaudert; mir wird ganz \heiß ● es ist heute drückend, glühend \heiß; die Brühe ist noch kochend \heiß; er hat sich an der kochend \heißen Brühe verbrannt ● auf etwas \heiß sein 〈umg.〉 etwas unbedingt (haben, machen) wollen; auf jmdn. \heiß sein 〈umg.〉 jmdn. sehr begehren, für sich gewinnen wollen
II 〈adv.〉 innig, sehr stark\heiß ersehnt = heißersehnt; \heiß geliebt = heißgeliebt; \heiß umkämpft = heißumkämpft; \heiß umstritten = heißumstritten
[<ahd. heiz, engl. hot; zu idg. *kai-, *ki- „Hitze“]

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heiß <Adj.> [mhd., ahd. heiʒ, urspr. = brennend (heiß)]:
1. sehr warm, von [relativ] hoher Temperatur:
-es Wasser;
-er Tee;
die -en Länder (Länder mit hohen Durchschnittstemperaturen, tropische Länder);
eine -e Gegend;
-e Hände haben;
heiße Quellen;
ein -es Bad nehmen;
-e (in heißem Wasser gebrühte) Würstchen;
Vorsicht, das Bügeleisen ist h.!;
der Tag war drückend h.;
die Suppe h. machen;
das Kind ist ganz h. (fam.; es fiebert);
die Achsen haben sich, sind h. gelaufen;
der Motor hatte sich h. gelaufen (war [aufgrund von unzureichender Schmierung od. mangelnder Kühlung] durch Reibung heiß geworden);
<subst.:> ein Paar Heiße (ugs.; heiße Würstchen);
Ü h.! (scherzh.; du bist nahe an der gesuchten Sache);
R dich haben sie wohl [als Kind] zu h. gebadet! (salopp; du hast wohl den Verstand verloren!);
es überläuft jmdn. h. und kalt; es läuft jmdm. h. und kalt den Rücken hinunter (jmdn. schaudert, jmd. ist betroffen);
nicht h. und nicht kalt/weder h. noch kalt sein (in unbefriedigender Weise unentschieden, unzureichend sein).
2.
a) heftig, erbittert, hitzig:
ein -er Kampf;
eine -e Debatte;
eine h. umstrittene Frage;
die Stadt war h. (erbittert) umkämpft;
b) mit großer Intensität empfunden; leidenschaftlich (3):
-e Liebe;
ihr -ester Wunsch ist eine Puppe;
etw. h. ersehnen;
h. begehrt, ersehnt, geliebt;
-en (ugs. verstärkend; besten) Dank;
das Kind liebt seinen Teddybär h. und innig (sehr, von Herzen);
h. auf jmdn., etw. sein (ugs.; wild: wir waren ganz h. darauf, endlich wieder Fußball zu spielen).
3. erregend, aufreizend:
-e Musik;
-e Rhythmen.
4.
a) (ugs.) gefährlich, heikel, mit Konflikten geladen:
ein -es Thema;
die Radikalen kündigten einen -en Sommer an;
eine -e Gegend;
die Grenze gilt immer noch als h.; vgl. Draht (2 b), Ware (1);
b) (Kernphysik) (von Räumen, Teilen von Anlagen od. Stoffen) stark radioaktiv:
-e Substanzen, Teilchen;
eine -e Zelle (abgeschlossener Teil einer Kernkraftanlage, in der, von außen gesteuert, extrem radioaktive Stoffe bearbeitet werden);
-e Chemie (Gebiet der Kernchemie, das sich mit durch Bestrahlung sehr radioaktiv gewordenen Stoffen befasst).
5. (ugs.) vielversprechend:
ein -er Tipp;
(Sport:) eine -e (hohe) Favoritin.
6. (ugs.) (von sportlichen Fahrzeugen) sehr schnell u. spritzig (vgl. Ofen 2).
7.
a) (ugs.) (von Hunden u. Katzen) paarungsbereit, brünstig:
die Hündin ist h.;
b) (salopp) (von Menschen) geschlechtlich erregt.
8. (ugs.) in begeisternder Weise schön, gut; großartig, stark (8):
ein -es Buch;
eine -e Bluse;
der Junge ist h., aus dem wird mal was!;
etw. h. finden.

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Heiß,
 
1) Hermann, Pseudonym Georg Frauenfelder, Komponist, * Darmstadt 29. 12. 1897, ✝ ebenda 6. 12. 1966; studierte u. a. bei J. M. Hauer, lehrte seit 1953 an der Akademie der Tonkunst in Darmstadt, leitete seit 1955 ein Studio für elektronische Komposition, mit der er sich seit 1949 beschäftigte. In der Schrift »Elemente der musikalischen Komposition« (1949) legte er seine »Tonbewegungslehre« dar, eine Weiterführung des Zwölftonsystems. Er komponierte Orchesterwerke, u. a. »Sinfonia tematica« (1950), Stücke für kammermusikalische Besetzungen und zahlreiche elektronische Werke, darunter das Ballett »Die Tat« (1961).
 
 
B. Reichenbach: H. H. Eine Dokumentation (1975).
 
 2) Robert, Psychologe und Philosoph, * München 22. 1. 1903, ✝ Freiburg im Breisgau 21. 2. 1974; wurde 1936 Professor in Köln, 1943 in Freiburg im Breisgau. Er war Begründer und Direktor des dortigen Instituts für Psychologie und Charakterologie. Heiß beschäftigte sich mit (v. a. dialektischer) Psychologie und Soziologie. In der Psychologie galt sein Interesse besonders der psychologischen Diagnostik und der Persönlichkeitsforschung.
 
Werke: Die Lehre vom Charakter (1936); Die Deutung der Handschrift (1943); Der Gang des Geistes (1948); Allgemeine Tiefenpsychologie (1956); Die großen Dialektiker des 19. Jahrhunderts Hegel, Kierkegaard, Marx (1963).
 
Herausgeber: Der Farbpyramiden-Test nach Max Pfister (1951, mit H. Hiltmann); Psychologische Diagnostik (1964).
 
 
Dialektik u. Dynamik der Person. Festschr. für R. H. zum 60. Geburtstag, hg. v. H. Hiltmann u. a. (1963);
 
Person als Prozeß. Festschr. zum 65. Geburtstag von R. H., hg. v. K. J. Groffmann u. a. (Bern 1968).

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heiß <Adj.> [mhd., ahd. heiʒ, urspr. = brennend (heiß)]: 1. sehr warm, von [relativ] hoher Temperatur: -es Wasser; -er Kaffee, Tee; die -en Länder (Länder mit hohen Durchschnittstemperaturen, tropische Länder); eine -e Gegend; -e Hände, einen -en Kopf haben; -e Quellen; Zuerst die -en Kompressen! (Hilsenrath, Nazi 307); ein -es Bad nehmen; -e (in heißem Wasser gebrühte) Würstchen; Vorsicht, das Bügeleisen, der Topf, der Heizkörper ist h.!; der Tag war drückend, sommerlich h.; ihm ist, wird h. (er fängt an zu schwitzen); das Kind ist ganz h. (fam.; es fiebert); h. (in wenigen Stunden bei höherer Temperatur) geräucherter Schinken; die Achse war h. gelaufen; <subst.:> ein Paar Heiße (ugs.; heiße Würstchen); R dich haben sie wohl [als Kind] zu h. gebadet! (salopp; du hast wohl den Verstand verloren!); Ü h.! (scherzh. bei bestimmten Spielen; du bist nahe an der gesuchten Sache); Man schien sich einig, den Sieg zu nutzen, solange er h. war (erst kurze Zeit zurücklag; Bieler, Mädchenkrieg 468); Auch die Songs von ... Bill Withers sind nicht mehr ganz h. (neu; Augsburger Allgemeine 11./12. 2. 78, XVIII); *es überläuft jmdn. h. und kalt; es läuft jmdm. h. und kalt den Rücken hinunter (jmdn. schaudert, jmd. ist betroffen); nicht h. und nicht kalt/weder h. noch kalt sein (in unbefriedigender Weise unentschieden, unzureichend sein): was er in der Sache unternimmt, ist nicht h. und nicht kalt. 2. a) heftig, erbittert, hitzig: ein -er Kampf; eine -e Debatte; bei der Auseinandersetzung ging es h. her; eine h. umstrittene Frage; der h. (unter Aufbietung aller Kräfte) umkämpfte Stützpunkt; die Stadt war h. (erbittert) umkämpft; sich h. reden (sich beim Reden über etw. Bestimmtes erhitzen, in Schwung kommen); b) mit großer Intensität empfunden; ↑leidenschaftlich (3): -e Liebe; ihr -ester Wunsch ist eine Puppe; ... stieg ihm nun erst einmal die -e Wut aus der Bauchgegend in den Kopf (Kühn, Zeit 73); Da stieg zum ersten Mal in seinem langen, bösen Leben Angst in ihm auf, schwarze, -e Angst. (Funke, Drachenreiter 417); Wir wünschen mit -em Herzen, dass dieses Buch helfe (Grzimek, Serengeti 7); etw. h. ersehnen; h. begehrt, erfleht, ersehnt, geliebt; -en (ugs. verstärkend; besten) Dank; das Kind liebt seinen Teddybär h. und innig (sehr, von Herzen); *h. auf jmdn., etw. sein (ugs.; ↑wild): wir waren ganz h. darauf, endlich wieder Fußball zu spielen. 3. erregend, aufreizend: -e Musik; -e Rhythmen; das Casino, in dem der Amerikaner mit seinen drei Tänzerinnen am Abend eine -e Show abzog (Freizeitmagazin 10, 1978, 13); Sie hatten Probleme mit Pickeln und panische Angst vor dem Älterwerden, sie kamen an die wirklich -en Miezen nicht ran (Tempo 12, 1988, 75); Sie mögen zwar h. aussehen, die Damen ..., aber musikalisch kommen sie über das Geplärr ... nicht hinaus (Hörzu 50, 1976, 92). 4. a) (ugs.) gefährlich, heikel, mit Konflikten geladen: ein -es Thema; die Radikalen kündigten einen -en Sommer an; eine -e Gegend; Wegen des bevorstehenden Ferienbeginns ... ist zumindest auf den Urlauberrouten mit einem -en Wochenende zu rechnen (Saarbr. Zeitung 9. 7. 80, 1); Hände weg, die Sache ist h.! (Prodöhl, Tod 187); die Grenze gilt immer noch als h.; vgl. ↑Draht, ↑Ware; b) (Kernphysik) (von Räumen, Teilen von Anlagen od. Stoffen) stark radioaktiv: -e Substanzen, Teilchen; eine -e Zelle (abgeschlossener Teil einer Kernkraftanlage, in der, von außen gesteuert, extrem radioaktive Stoffe bearbeitet werden); -e Chemie (Gebiet der Kernchemie, das sich mit durch Bestrahlung hochradioaktiv gewordenen Stoffen befasst). 5. (ugs.) viel versprechend: ein -er Tipp; hinter einer -en Sache her sein; Just hat er (= Al Gore) auch der Biotechnologie, der neuen -en Branche im Silicon Valley, mehr Zuwendung aus Washington versprochen (Woche 7. 11. 97, 19); als sei er noch immer der Enthüllungsjournalist auf der Jagd nach einer -en (sensationellen) Story (Spiegel 18, 1986, 28); Das brachte mich schon nach den ersten Schlucken auf einen -en Gedanken (Brot und Salz 410); (Sport:) eine -e (hohe) Favoritin; In der deutschen Mannschaft ... fehlten zwei, die zu den -esten (aussichtsreichsten) Anwärtern auf eine Medaille zählten (Maegerlein, Triumph 31). 6. (ugs.) (von sportlichen Fahrzeugen) sehr schnell u. spritzig: Den 5,3-Liter-V-8-Turbofire-Motor der Corvette gibt es bei der Iso-Rivolta in 3 verschiedenen „heißen“ Varianten (Herrenjournal 2, 1966, 112); vgl. ↑Ofen. 7. a) (ugs.) (von Hunden u. Katzen) paarungsbereit, brünstig: die Hündin ist h.; b) (salopp) (von Menschen) geschlechtlich erregt: ... den Trick ..., mit dem sie mich neulich h. gemacht hatte (Lynen, Kentaurenfährte 38). 8. (Jugendspr.) in begeisternder Weise schön, gut; großartig, ↑stark (8): ein -es Buch; eine -e Bluse; als sie vorhin stundenlang vor ihrem Kleiderschrank herummachte, um sich in den -esten Look zu werfen (Freizeitmagazin 10, 1978, 10); der Junge ist h., aus dem wird mal was!; etw. h. finden.

Universal-Lexikon. 2012.

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